Musik zur Reformation für Violoncello und Orgel

Am 4. November, 19 Uhr spielen Felix Thiedemann (Violoncello) und Michael Stadtherr (Orgel) in der Maritiuskirche in Reichenbach an der Fils Werke für Violoncello und Orgel von J.S. Bach, E. Bloch, M. Bruch, und F. Mendelssohn.


Für die Besetzung Violoncello und Orgel gibt es erst seit Beginn des 20 Jahrhunderts original Literatur. Mit Werken von Kurt Hessenberg und Günther Raphael beleuchtet das Programm zwei deutsche Komponisten, die unter den Nachwirkungen des Nationalsozialismus litten und nach dem 2. Weltkrieg nie wieder richtig auf die Beine kamen. Mit Prayer (E. Bloch) und Kol Nidrei (M. Bruch) sind umrahmen zwei vertonte Gebete das Programm.
Michael Stadtherr studierte ev. Kirchenmusik (Prof. Bleicher, Prof. Bossert) sowie Dirigieren (Prof. Schreier, Prof. Alber) an der MH Trossingen. Zudem studiert er Gesang an der kath. Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Nach Tätigkeiten als Kirchenmusiker in Herrenberg und Böblingen ist er seit 2015 Bezirkskantor in Plochingen.
Felix Thiedemann, aufgewachsen in Tübingen, erhielt ersten Cello-Unterricht an der Tübinger Musikschule (bei J. Hasten). Nach einem Musikstudium in Weimar, Frankfurt/M., Paris und Trossingen (bei Mario de Secondi) erhielt er 2013 das Diplom und studiert seither „Historische Aufführungspraxis“ bei Kristin von der Goltz in München.
Felix Thiedemann tritt gerne als Generalbaßspieler und Kammermusiker auf und gewann bereits mehrere Preise mit verschiedenen Ensembles (Gradus Ad Parnassum u. a.).

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