Romantische Musik aus Frankreich
Musik für Violoncello und Harfe

 

Am 31. März, 15 Uhr spielen Emilie Jaulmes (Harfe) und Felix Thiedemann (Cello) in der Abtei Kloster Lichtental Werke von C. Debussy, C. Saint-Saens und G. Faure u. a.

Für Cello und Harfe gibt es nur wenig originale Literatur aus den letzten Jahrhunderten. Es gibt aber, vor allem in der französischen Romantik, viele Werke, die sich hervorragend für diese Besetzung eignen. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts zeigen immer mehr Komponisten Interesse und schreiben Werke für diese Instrumentenkombination (Ph. Hersant u. a.).

Auf dem Konzertprogramm stehen vor allem Werke der großen französischen Romantiker: von Gabriel Faure die berühmte Elegie op. 24 und Aprés un rêve op. 7 u. a. und von Camille Saint-Saens Der Schwan (aus dem Karneval der Tiere) und Allegro appassionato. Das Programm wird ergänzt durch Danse Sacrée et Danse Profane von Claude Debussy (in einer Bearbeitung von Felix Thiedemann) und Werken von G. F. Händel und Marin Marais.

Felix Thiedemann, aufgewachsen in Tübingen, erhielt ersten Cello-Unterricht mit 6 Jahren in der Tübinger Musikschule (bei J. Hasten). Nach einem Musikstudium in Weimar, Frankfurt/M., Paris und Trossingen (bei Mario de Secondi) erhielt er 2013 das Diplom und studierte danach „Historische Aufführungspraxis“ bei Kristin von der Goltz in München. 2016 schloss er sein Masterstudium erfolgreich ab. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören, das Zemlinsky-Quartett, das Trio Opus 8, Matthias Enderle, Lee Santana, Marthe Perl, Klaus Mertens und Werner Matzke.

Emilie Jaulmes stammt aus Grenoble in den französischen Alpen. Sie studierte in Paris, Rotterdam, Detmold und Bloomington. In dieser Zeit war sie Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe wie dem Deutschen Wirtschaftswettbewerb und der Indianapolis Matinee. Erste Orchestererfahrung sammelte sie als Akademistin bei den Münchner Philharmonikern. Seit 2006 ist sie Soloharfenistin der Stuttgarter Philharmoniker, mit denen sie auch mehrfach solistisch auftrat. Als Aushilfe ist sie u.a. bei den Rundfunksymphonieorchestern des BR, HR, SWR, DSO, dem Mahler Chamber Orchestra u.a. präsent. Emilie Jaulmes spielte unter bedeutenden Dirigenten wie Zubin Mehta, Pierre Boulez, Kurt Masur, Christian Thielemann u.a. Sie unterrichtete zeitweise an der Musikhochschule Genf. Zwei CD-Einspielungen mit Werken für Harfe solo (Moments de harpe und Clair de lune), die in der Presse und im Rundfunk bestens besprochen wurden, zeugen von ihrer hohen Musikalität und ihrem schönen Klang.